19.Spieltag – VfB Stuttgart – Fortuna Düsseldorf – Der Super Bowl der 2.Liga

In der Nacht von Sonntag auf Montag
spielten die New England Patriots gegen die Atlanta Falcons im Super Bowl der NfL.
Offensichtlich hatten beide Teams das größte Einzelsport Ereignis der Welt geschaut, aber unterschiedliche Schlüsse aus der spektakulären Begegnung gezogen.
Stuttgart hatte die Chance auf Platz 1 der Tabelle zu springen und somit Tabellenführer zu werden.
Unsere Analyse vom 19.Spieltag der 2.Bundesliga

1. Halbzeit des Tabellenführer:

Stuttgarter Falcons gegen die Düsseldorfer Patriots.
Offensichtlich hatten die Männer mit dem roten Brustring sich die Anfangsphase von den Falcons abgekupfert. Mit präzisen Pässen wurde in die Spitze gespielt, mit hoher Geschwindigkeit dem Ball nachgejagt und mit Robustheit jeder Zweikampf angenommen.Grgic und Genter wechselten sich dabei auf der Position des Quaterback ab und machten einen Spielaufbau wie aus dem Lehrbuch.

Die beiden Wide Reciever Mane und Asano hatten sich von ihren Vorbildern Julio Jones und Julian Edelmann inspirieren lassen und konnten Bälle fangen und Flanken schlagen, die vorher noch unmöglich schienen. Mit größtmöglichem Druck und Pressing wurden Yards um Yards gerannt und die Red Zone der Düsseldorfer immer wieder unter Druck gesetzt.

Frankys Stadion Pics

Alles was die Falcons in der ersten Halftime ausgemacht hatten, hatten auch die Stuttgarter Falcons übernommen und auf ihr Spiel übertragen. Die Energie und Spielfreude von Matt Ryan und die Laufbereitschaft von Devonta Freemann waren die ersten Vorboten für die grandiose erste Halbzeit des VfB.

Die Düsseldorfer dagegen hatten wohl noch ihre Patriots Trikots an und agierten dementsprechend auch komplett planlos und ohne jede Spielidee. Die Spieler vom Rhein waren wohl noch müde von der ausufernden Super Bowl Party in der Nacht zuvor. Sie hatten wenig bis gar nicht geschlafen, um ihrem GOAT Tom Brady zu ehren. Auch die Versuche von Trainer Funkel die Spieler wach zu rüttel, konnte Sie aus ihrer Ektase nicht befreien. Sie schienen immer noch nicht begriffen zu haben, wie Brady das historische Comeback vollbracht hatte.

Hannes Wolf dagegen schien ausgeschlafen und hatte sich die Kaltschnäuzigkeit und Mut von Dan Quinn abgeschaut und ließ Spielzüge ausführen, die zu spektakulären Toren führten. Terodde und Green machten mit zwei schönen Touchdowns von sich reden und eiferten dem Spielstand vom Vorabend nach.

2.Halbzeit des Tabellenführer:

Die zweite Halbzeit verlief wie das letzte Viertel im Super Bowl 51.
Die Stuttgarter Falcons wurden schwächer und unkonzentrierter.
Die Düsseldorfer Patriots dagegen stärker und präziser.

Die Düsseldorfer begannen wieder an sich zu glauben und zu kämpfen. Vermutlich hatte ihnen Funkel in der Halbzeit „Don’t Stop Believin“ vorgespielt und sie an das grandiose Comeback der echten Patriots erinnert.
Gestärkt durch die noch frischen Eindrücke und den Glauben an sich selbst begannen sie den Versuch mit ihren Vorbildern aus den USA gleichzuziehen.
Aber die Spieler vom VfB Stuttgart hatten das Spektakel auch verfolgt und waren gewarnt, sich nicht allein auf den Erfolg aus zu ruhen und schon gar nicht ein Mega Comeback zuzulassen.

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Hannes Wolf hatte ihnen vorm Spiel extra nochmal den fehlgeschlagenen 3.Versuch von Matt Rayn gezeigt und ihnen verdeutlich wie wichtig es ist immer konzentriert zu sein.
Niemals den Gegner zurück zu kommen lassen, ist das höchste Gebot unter Coach Wolf.
Die Angst vor einer Niederlage im wichtigsten Spiel der Karriere setzte neue Kräfte frei. Durch das Negativ Beispiel der Falcons im letzten Quarter, wuchs die Sehnsucht es besser zu machen als das amerikanische Pendant.

Aber die Düsseldorfer wurden stärker und konnten das Comeback fühlen.
Die Stuttgarter konnten aber immer besser dagegen halten und wollten ihrerseits an die Tabellenspitze klätern. Sie wollten die Patriots des letzten Quarters sein und die Männer vom Rhein sollten die Falcons mimen.
Mit aller letzter Kraft konnten sie immer wieder für gute Angriffe sorgen und somit für Entlastung innerhalb der Mannschaft. Mit dem Pfiff des Schiedsrichter konnten die Stuttgarter den Super Bowl der 2.Bundesliga gewinnen und an Platz 1 der Tabelle springen.
„Spitzenreiter Spitzenreiter Hey Hey“, hallte es aus den Fankurven und ein Konfettiregen aus Freude und Begeisterung regnete auf sie nieder. Endlich am Ziel aller Träume angekommen.

Abpfiff als Tabellenführer:

Vor allem die erste Halbzeit war ein absolutes Feuerwerk der Emotionen vom VfB, mit tollen Pässen und grandiosen Abschlüssen.
Die zweite Halbzeit dagegen war etwas ernüchternd und phasenweise langweilig.
Aber die Mannschaft hat gut gespielt, kein Gegentor bekommen und verdient gewonnen. Auch wenn Düsseldorf müde und platt gespielt hat.
Nächste Woche heißt es dann den die Meisterschaft zu verteidigen und Tabellenführer zu bleiben

Danke an Vertikalpass.de, RundumdenBrustring.de und Frankys Stadionpics für die Unterstützung