23.Spieltag – VfB Stuttgart – Eintracht Braunschweig – King Kong: Stuttgart Island

Am Donnerstag kommt Kong: Skull Island ins Kino und die Stuttgarter haben im Spiel gegen Braunschweig schon mal einen guten Vorgeschmack auf den Film geliefert.In den Hauptrollen waren am Montag die Männer mit dem roten Brustring als King Kong und die Braunschweiger Löwen als Amerikaner, die die Erde verteidigen wollen.

Der Stuttgarter King Kong hat in den letzten Wochen die Spitze des Empire State Buildung der Tabelle erklommen und verteidigt dort oben seit Wochen tapfer seine Spitzenposition.Alle angreifenden Armeen aus Hamburg, Heidenheim oder Düsseldorf wurden erfolgreich niedergestreckt und mit lautem Affengeschrei grüßen wir Woche für Woche von der Spitze der 2.Bundesliga.

Der Weg entlang der Fassade des Empire State Buildings war lang und von mehreren Rückschlägen geprägt. Armeen aus Hannover oder Würzburg haben immer wieder Vorsprünge zerstört und Abgründe ließen sich nur durch besondere Leistungssteigerungen überwinden.

Jetzt standen wir an der Spitze und mit breit geschwelter Brust sahen wir die anrückende Armee der Braunschweiger Eintracht anrücken.

1.Halbzeit des King Kong:

1.Halbzeit von King kong
Der Stuttgarter King Kong wusste sich gut zu verteidigen und setzte immer wieder gute Schläge gegen die gegnerischen Flieger. Immer wieder gingen die Doppeldecker der Eintracht zu Boden und der Stuttgarter King Kong setzte Treffer um Treffer.Dann schon nach 132 Sekunden konnte der erste wichtige Wirkungstreffer im Kampf gegen die Löwen Wappen gesetzt werden. Mane erzielte ein super heraus gespieltes Tor und brachte die Stuttgarter in Front.

Dieser Sieg gegen das 3.Fliegerbatellion der Braunschweiger hinterließ einen deutlichen und bleibenden Eindruck bei den Spielern und sie waren sichtlich beindruckt von der Stärke und der Ausstrahlung des Stuttgarter King Kong.Mit aller Gewalt und Präzision aus 4 gewonnen Schlachten schlug sich der Stuttgarter King Kong auf die Brust und begann sich in Sicherheit zu wiegen. Wieder ein einfacher Sieg dachte sich King Kong.

Doch die Männer mit dem Löwen Banner konnten wieder frischen Mut fassen und durch einige gute Flugmanöver den Stuttgarter King Kong aus dem Gleichgewicht bringen. Sie umkreisten ihn und wagten waghalsige Manöver, die der Affe alle versuchte ab zu währen. Mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Aus Überheblichkeit wurde schnell Unsicherheit und Unkonzentriertheit. Plötzlich war der Stand von King Kong nicht mehr so sicher und die Angriffe der Flugzeuge wurden immer zielgerichteter.Einen Angriff aufs Herz des VfB konnte er noch abwehren, doch einen zweiten Frontalangriff aus 11 Metern konnte King Kong nichts mehr entgegen setzten.

Schwer getroffen vom Elfmeter kletterte er vom Empire State Building hinab, um in den sicheren Dschungel zu fliehen. Dabei gab es immer mehr Luftangriffe und der Stuttgarter King Kong konnte nur noch mit letzter Mühe und Not einzelne Angriffe abwehren.Er war schwer gezeichnet vom Frontangriff und musste sich mühsam über das Feld schleppen.

Mit Erreichen des Dschungel gab es endlich den befreienden Halbzeitpfiff. Dieser bedeutete eine kurzeitige Feuerpause und er konnte Trost bei Hannes Wolf dem Affenflüsterer finden.

2.Halbzeit des King Kong

2.Halbzeit des King Kong
Hannes Wolf hatte seine Wunden verarztet und ihm neuen Mut zugesprochen. Er appellierte an King Kongs Ehre und vertraute auf seine Größe, Präsenz und Stärke, die er in den vergangenen Kämpfen gezeigt hatte.
Mit diesen aufbauenden Worten ging es für den Stuttgarter King Kong zurück aufs Empire State Building.

Er war deutlich geschwächt und angeschlagen, gab aber nicht auf und kämpfte tapfer weiter. Weiter, immer weiter.
Mit Nachdruck und Verzweiflung setzte er sich zur Wehr gegen die Braunschweiger Kämpfer. Mit aller Inbrunst und Selbstvertrauen verteidigte er sein allerheiligstes und setzte immer wieder zu Gegenschlägen an. Mit Tränen in den Augen und der Stärke der Verzweiflung kämpfte King Kong gegen alle anrollenden Angriffe.

Beeindruckt durch die immense Stärke und die Kraft konnten die Braunschweiger Generäle nur mit ansehen, wie sie keine Durchschlagskraft mehr entwickeln konnten, keine waghalsigen Kombinationen mehr fliegen konnten und auch keinen Mut mehr hatten sich King Kong ernsthaft entgegen zu stellen.

Beide Seiten waren am Maximum ihrer Kräfte angelangt und konnten sich nur noch einen Stellungskrieg liefern, ohne nennenswerten Raumgewinn. Ein Abnutzungskampf zwischen Mensch und Natur.
Biede Seiten schlugen nochmal wild um sich. Aber dies ohne Spielidee, ohne Ballkontrolle und schlussendlich, ohne Effekt. Die Braunschweiger konnten einfach keinen Nutzen aus der angeschlagenen Statur des King Kong ziehen und so zog sich der Kampf, wie Kaugummi.

Mit einbrechen der Nacht waren die Braunschweiger so geschwächt, dass sie ein Fliehen von King Kong in den angrenzenden Urwald zuließen. Der Stuttgarter King Kong schleppte sich mit letzter Kraft zu Hannes Wolf, dem Affenflüsterer. Keine der beiden Seiten hatte gewonnen, sondern beide warteten auf ein Zusammenbrechen der entsprechenden Gegenseite. Ohne Erfolg.

Abpfiff durch King Kong:

Die ersten 30 Minuten waren wirklich stark vom VfB Stuttgart und zu diesem Zeitpunkt war deutlich mehr drin als nur 1:0. Mit den beiden Elfmetern kippte jedoch das Spiel und die Mannschaft musste mit 10 Mann nur noch verteidigen.

Braunschweig dagegen konnte mit dem entstanden Ballbesitz nichts anfangen und konnte keinen Nutzen aus der Überzahl ziehen. Dies war vor allem durch die tolle Teamleistung des VfB zu erklären, da alle Spieler bis an ihre Belastungsgrenze gegangen waren.

Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung, da ein Erfolg einfach nicht möglich war mit einem Mann weniger. Nächste Woche geht es dann wieder mit 11 Spielern, zuhause gegen Bochum ran. Da ist ein Sieg Pflicht.

Danke an RundumdenBrustring.de, Vertikalpass.de und Frankys-Stadionpics.de für eure Unterstützung.

Ein Gedanke zu “23.Spieltag – VfB Stuttgart – Eintracht Braunschweig – King Kong: Stuttgart Island

  1. Da hast du mal wieder drin ganzes Können gezeigt. Diese Art der Berichterstattung ist einfach genial.

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